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Linde-Aktie: Umsatz und Nettoergebnis des Unternehmens in den ersten neun Monaten verbessert


16.11.2012
boerse.de-Aktienbrief

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen das vorliegende Nachkaufsignal, um die Aktie von Linde (ISIN DE0006483001 / WKN 648300) billigst zum Kauf zu empfehlen.

Anfang der 1870er Jahre habe Carl von Linde, ein Professor der Technischen Universität München, an seiner ersten Kältemaschine herumgetüftelt, die versuchsweise in der Spaten-Brauerei zum Einsatz gekommen sei. Der große Durchbruch sei schließlich 1876 mit dem zweiten Modell gelungen, und bereits in den beiden folgenden Jahren seien erste Kälte- bzw. Eismaschinen in den Brauereien Heineken und Carlsberg installiert worden. Daraufhin habe von Linde seinen sicheren Beamten-Job aufgegeben, um im Juni 1879 die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG zu gründen. Durch einen Großauftrag der Dubliner Guinness-Brauerei habe Carl von Linde das nach ihm benannte Verfahren zur Verflüssigung und Zerlegung von Luft entwickelt, womit die Geburtsstunde der Gassparte geschlagen habe.

Ab den 1930er Jahren habe das Unternehmen zudem Motoren, Generatoren und Traktoren zu produzieren begonnen, später seien noch Gabelstabler dazu gekommen. Heute beschäftige Linde weltweit ca. 62.000 Mitarbeiter und konzentriere sich seit der Umstrukturierung durch Vorstandschef Wolfgang Reitzle auf die Geschäftsbereiche Industriegase & Medizinische Gase, Anlagenbau sowie Logistikdienstleistungen.

Linde Healthcare produziere bspw. medizinische Gase, die unter anderem bei Asthma, Schlafapnoe, Sauerstofftherapien oder in der Anästhesie zum Einsatz kämen. Zur Stärkung dieses Bereichs hätten die Münchener zuletzt den amerikanischen Gesundheitsdienstleister Lincare übernommen. Die Produktpalette der Industriegase reiche von Sauerstoff und Stickstoff über Wasserstoff, Acetylen, Kohlenmonoxid bzw. -dioxid bis zu Schweißschutzgasen und hochreinen Spezialgasen. Diese würden z. B. von der Lebensmittelmittelindustrie zum Kühlen und Frosten oder in der Umwelttechnik zur Belebung von Gewässern und Kläranlagen verwendet.


Unter dem Dach Linde Engineering plane, projektiere und baue der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900)-Konzern schlüsselfertige Anlagen, vorwiegend für die petrochemische Industrie. Knapp 8% der Mitarbeiter würden wiederum für die Logistiktochter GIST arbeiten. Zu deren Kunden würden bspw. Marks & Spencer (ISIN GB0031274896 / WKN 534418), British Airways sowie die britischen bzw. irischen Filialnetze von Starbucks (ISIN US8552441094 / WKN 884437) zählen.

In den ersten neun Monaten habe Linde mit 11,1 Milliarden Euro 8% mehr umgesetzt als im Vorjahr. Dabei habe das Nettoergebnis auf 958 Millionen Euro verbessert werden können (+6%).

Die Linde-Aktie zähle zu den konservativsten Werten im deutschen Leitindex. Denn die Verlust-Ratio betrage lediglich 1,89, während der DAX-Durchschnitt bei 3,05 liege. Dem stünden in der Dekadenbetrachtung durchschnittlich 15% Kursgewinn p.a. gegenüber (Gewinn-Konstanz 89%), wozu aktuell rund 1,9% Dividendenrendite addiert werden könnten.

Es eröffne sich schon die erste Gelegenheit zur Aufnahme des Gase-Spezialisten ins Basis-Depot der Experten. Denn mit der jüngsten Konsolidierung werde derzeit frische Luft für den Angriff auf das All-Time-High vom April geholt.

Da sich auf Sicht der kommenden fünf Jahre rechnerisch eine Verdoppelungschance eröffnet, nutzen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" das vorliegende Nachkaufsignal, um die Linde-Aktie billigst zum Kauf zu empfehlen! (Ausgabe 279 vom 14.11.2012) (16.11.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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